Gott in Gedichten – Grenzgänge – ein Staffellauf der Dichterinnen und Dichter seit über 2000 Jahren

Wie haben Christen seit dem 1. Jahrhundert bis in die Gegenwart Gott in Gedichten besungen, was haben sie über Gott geschrieben? Diese Darstellung versucht es knapp nachzuvollziehen. Die Arbeit ist über einen längeren Zeitraum hinweg entstanden – und ist noch nicht abgeschlossen. Von daher wechseln immer wieder einmal die Perspektive, die Art der Präsentierung. Man kann teilhaben an einem Entstehungsprozess. Man kann sozusagen dem Künstler bei der Arbeit über die Schulter schauen. Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Arbeit. Eher um Vorvorarbeiten zu einer solchen. Der Grund dieser Texte: Das Thema hat mich interessiert. Eine abschließende Zusammenfassung steht noch aus.

Es sei noch angemerkt, dass die Aufteilung in Jahrhunderte willkürlich ist. Strömungen überschneiden sich genauso wie es Biographien tun. Die jeweiligen Autorinnen und Autoren werden auch nicht in die jeweiligen literarischen Kategorien eingeordnet. Ich habe versucht, die jeweiligen so darzustellen, dass man als Leserin und Leser selbst merkt, dass Gemeinsamkeiten und Unterschiede vorhanden sind. Es ist auch spannend zu sehen, wie die jeweiligen Zeitgenossen mit dem Thema Gott/Glauben umgehen. In Anthologien finden wir im wesentlichen Gedichte, die säkulare Aspekte wiedergeben: Liebe, Natur, Unsicherheiten, usw. Die Glaubensgedichte werden nur dann aufgenommen, wenn es von den Autorinnen und Autoren nichts anderes gibt. Wie hier zu sehen sein wird: Die Menschen waren Gott zugewandter, als man es aufgrund von Anthologien vor Augen geführt bekommt. Über die Qualität sei freilich damit nichts gesagt. Angemerkt sei: Ich verzichte auf die Formulierung „lyrisches Ich“, da die gesamten Gedichte den Dichter, die Dichterin als Mensch widerspiegeln können. Darum geht es beim Thema: Glauben.

Literaturangaben werden, wenn alles fertig ist, vollständig am Ende eingefügt werden. Einzelne wichtige Werke habe ich schon angefügt.

In diesem Staffellauf der christlichen Dichterinnen und Dichter haben wir großartige Menschen, die vor uns gelaufen sind, deren Staffel wir nun aufnehmen. Jeder dieser Menschen hat gemäß seiner Fähigkeiten diese Staffel weiter getragen. Wie werden wir unseren Lauf meistern?

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Der Mensch bringt Gott auch in Gedichten unvollkommen zur Sprache.
Gott bringt sich durch unvollkommene Menschen selbst zur Sprache.

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Im Jahr 2030 erinnern wir uns daran, dass Jesus Christus vor 2000 Jahren hingerichtet wurde und auferstanden ist – und damit auch an den Geburtstag der Kirche: Pfingsten. Vielleicht bekomme ich es hin, bis dahin für jeden Tag eine Künstlerin einen Künstler in diese Übersicht eingebracht zu haben. Allerdings müssen leider, leider die Autorinnen und Autoren ab 1945 draußen bleiben – wegen Copyright usw. Aber vielleicht kann jemand, der sich mit solchen Vorgaben besser auskennt, dieses Projekt beginnen. Ist ja noch ein wenig Zeit. (Die Gefahr besteht allerdings, dass alles sehr unübersichtlich wird. Aber vielleicht finde ich irgendwann eine Struktur, die das verhindert. Ich gehe das Projekt ganz unverkrampft an. Und ich bin selbst gespannt, wie es sich entwickeln wird.)

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Das Problem mit den französischen und englischen Gedichten besteht darin, dass es vielfach keine Übersetzungen gibt – und das in einer Zeit, in der Europa kulturell zusammenwachsen möchte. Hier bleibt viel zu tun! Leider beherrsche ich die französische Sprache nicht angemessen, um an dieser Stelle mehr leisten zu können. Die von mir angefertigten Übersetzungen sind Arbeits-Übersetzungen. Sie hegen keinerlei Anspruch, den übersetzten Gedichten auch nur annähernd poetisch gerecht zu werden.

Ich trenne übrigens nicht zwischen Männer und Frauen, deutsch- und anders sprachigen Autorinnen und Autoren. Sie werden alle in ihren jeweiligen Jahrhunderten eingeordnet, weitgehend stur nach Geburtsdatum. Manche französische und englische Dichter und Dichterinnen aus dem 19. Jahrhundert mussten anders eingeordnet werden: Wegen des Umfanges der Darstellung.

Im September/Oktober 2021 kamen hinzu:

Rudyard Kipling (1865-1936) https://gedichte.wolfgangfenske.de/rudyard-kipling-1865-1936/
John Keble (1792-1866) https://gedichte.wolfgangfenske.de/john-keble-1792-1866/
Henry Francis Lyte (1793-1847) https://gedichte.wolfgangfenske.de/henry-francis-lyte-1793-1847/
Elisabeth Barrett Browning (1806-1861) https://gedichte.wolfgangfenske.de/elisabeth-barrett-browning-1806-1861/
Christina G. Rossetti (1830-1894) https://gedichte.wolfgangfenske.de/christina-w-rossetti-1830-1894/
Sidney Lanier (1841-1881) https://gedichte.wolfgangfenske.de/sidney-lanier-1842-1881/

Im Juli und August 2021 kamen hinzu:

Caroline Maria Noel https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh-2/
Emily Dickinson https://gedichte.wolfgangfenske.de/emily-dickinson-1830-1886/
Emily Brontë (1818-1848) https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh-2/
Alfred Lord Tennyson (1809-1892) https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh-2/
Walt Whitman https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh-2/
Paul Claudel https://gedichte.wolfgangfenske.de/paul-claudel-1868-1955/
Francis Jammes https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-20-jh-francis-jammes/
Jean Racine https://gedichte.wolfgangfenske.de/17-jh/
Alphonse Lamartine https://gedichte.wolfgangfenske.de/18-19-jh-2/
Victor Hugo https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh-victor-hugo/
Charles Baudelaire https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh-2/
Stéphane Mallarmé https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh-3/
Paul Verlaine https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh-3/
Arthur Rimbaud https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh-3/
Charles Péguy https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-20-jh-charles-peguy/
Jules Laforgue https://gedichte.wolfgangfenske.de/19-jh-3/
Blaise Pascal https://gedichte.wolfgangfenske.de/17-jh/

Im Mai 2021 kamen hinzu:

Hugo Ball https://gedichte.wolfgangfenske.de/daeubler-weiss-stadler-trakl/
König Edward II. https://gedichte.wolfgangfenske.de/nachtrag-13-14-jahrhundert/

Im April 2021 habe ich alles noch einmal überarbeitet. Folgende Autorinnen und Autoren wurden ergänzt:

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